Goldene Spielregeln mit Hund
Wenn Mensch und Hund miteinander spielen, soll das in erster Linie viel Spaß machen. Und zwar beiden. Damit das der Fall ist, haben wir für hier Sie die wichtigsten Spielregeln aufgestellt. Wer diese einhält, erreicht vor allem eines: dass das Spielen mit Hund Bindung aufbaut, Vertrauen schafft und man gnaz nebenbei den Vierbeiner noch besser kennenlernt.
Der Mensch bestimmt den Anfang jedes Spiels
Wer kennt das nicht: Frauchen oder Herrchen ist gerade furchtbar im Stress, weil die Arbeit noch unbedingt fertig werden muss, oder schaut gerade eine spannende Doku im Fernsehen. Aber: Freudig wedelnd kommt ihr Hund angetrabt, im Fang den Gummiball, das Baumwollspielzeug oder das Lieblingshundespielzeug und posiert sich wild hüpfend vor ihnen, um zu signalisieren: spiel mit mir; und zwar jetzt; sofort! Sie werfen entnerft ein paar Mal den Ball, damit Bello Ruhe gibt - ein schwerer Fehler; in diesem Moment haben sie bereits verloren. Nicht der Hund bestimmt, wann ein Spiel begonnen wird, sondern der Halter. So kann man erreichen, dass der Vierbeiner nicht selbstständig Spielzeiten einfordert und Sie behalten die Kontrolle und ihre Position als Rudelführer.
Mal mit, aber auch mal ohne Leine spielen
Wenn der Mensch mit der Leine winkt, dann weiß jeder Hund: oh je, vorbei der Spaß. anleinen bedeutet meistens, dass das Spiel zu Ende ist und es entweder wieder ernst zugeht oder eben ab nach Hause. Das muss nicht sein! Spielen sie doch auch mal an der Leine. So verliert diese ihren negativen Beigeschmach. Hierfür ist vor allem Hundespielzeug wie größeres Baumwollspielzeug evtl. auch mit Schlaufe sinnvoll, da der Hundehalter sich hier nicht ständig bücken muss. Nehmen sie eine lange Leine und probieren es einfach mal aus.
Das Hundespielzeug gehört dem Menschen, nicht dem Hund
Tag für Tag steht die Kiste mit den Hundespielzeugen im Wohnzimmer und der Hund holt sich daraus, worauf er gerade Lust hat (und legt es natürlich nicht wieder zurück!). Schnell ist das vorher so spannende Spielzeug todlangweilig - kein Wunder, es ist ja immer zugänglich. Das Hundespielzeug sollte für ihren Hund nie frei verfügbar sein. Es wird nach dem Spiel stets weggeräumt und nur zur nächsten Spielzeit hervorgeholt. Das hat zwei sehr positive Nebeneffekte: Erstens kommt ihr Hund gar nicht auf den gefährlichen Gedanken sein Hundespielzeug verteidigen zu wollen. Und zweitens bleiben sie in Verbindung mit dem Hundespielzeug hoch interessant.
Möglichst viel Abwechslung an Hundespielzeug ist Trumpf
Immer nur den ollen Ball werfen! Das ist auf die Dauer einfach langweilig, oder aber es besteht die Gefahr, dass der Hund völlig ballfixiert ist. Dennoch wollen die meisten Hundehalter nicht Unsummen ausgeben für ständig neue Spielzeuge. Das ist auch nicht notwendig. Man kann Futterbälle mit immer neuen Leckerli und Füllungen dem Hund anbieten. Beim Kauf auf Haltbarkeit der Hundespielzeuge achten. Vollgummispielzeug, Spielzeug aus Naturgummi oder Baumwollspielzeuge sind hier optimal. Wenn sie für ihren Hund ein kleines aber breit gefächertes Sortiment an Hundespielzeug anschaffen ist immer Abwechselung geboten und Langeweile kommt nicht auf.
Zerrspiele sind toll
Zerrspiele machen Hunde aggressiv. Diese Meinung kursiert ab und an in Fachkreisen. Diese Erfahrung hat das Team von online-Hundeshop.de nicht gemacht. Wenn man die Regeln einhält und seinen Hund unter Kontrolle hat sind Zerrspiele durchaus prima. Auch hier bestimmt Herrchen oder Frauchen wann gespielt wird und wann Ende ist. Letzteres sollte der Fall sein, wenn das Spiel aus dem Ruder läuft oder sich die Hundezähne zu weit in Richtung Menschenhand bewegen - ein absolutes Tabu.
Beim Spielen bitte auch auf die Gesundheit des Hundes achten
Mit Welpen über Hürden springen? Lieber nicht! Das könnte die Gelenke des Welpen belasten. Auch übertrieben schnelle Aktionen und Wendungen sollte der Hundenachwuchs noch nicht machen. Für Hunde, die unter HD, ED, Spondylosen oder Arthrose leiden, gelten ebenfalls eigene Gesetze beim Spielen. In diesem Falle lieber vorher den Tierarzt fragen, was erlaubt ist und was vermieden werden sollte. Eines steht fest: die Gesundheit muss immer im Vordergrund stehen.
Das Ende des Spiels bestimmt immer der Hundehalter
Bekannte Situation: der Hund putscht sich beim Toben immer mehr auf und findet einfach kein Ende mehr, will immer mehr.... Halt, stopp! Den Schluss des Spiels mit Hundespielzeug bestimmt immer der Mensch. Und zwar mit einem Signalwort, das der Hund kennt und zu diesem Zweck erlernt hat. Der Vierbeiner muss dann wissen, dass er wieder runterkommen muss - und ich helfe ihm somit dabei. So wird das Zusammenleben entspannt gestaltet und er Hund ist unter Kontrolle.
Spielen mit Hund